HOLD YOUR GROUND

Ein Gespräch über das Schaffen und Halten von (Frei)Räumen für Künstler*innen.

  • Begegnung und Austausch

München leuchtet nicht wegen frisch sanierter Fassaden. München leuchtet, weil Künstler*innen hier arbeiten und leben. Zwischen Immobilienspekulationen, steigenden Mieten und angespannter Haushaltslage ist es für Großstädte zunehmend schwierig Freiräume für künstlerische und kulturelle Akteure zu halten und aktiv zu gestalten. 

Die Paneldiskussion Hold your Ground fragt nach den Grundlagen für die Kunst in der Stadt: nach Arbeits- und Produktionsräumen, aber auch danach, wie man sich das Leben in München als Künstler*in überhaupt leisten kann. Wie lassen sich Bedingungen schaffen, die künstlerisches Arbeiten auch in Zukunft ermöglichen? Wie können Künstler*innen gestärkt werden? Und welchen Raum wollen wir der Kunst in dieser Stadt geben?

Räume für Kunst sind unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen, vielfältigen Stadtgesellschaft, die es zu verteidigen und neu zu denken gilt.


Mit: Raphaela Bardutzky, Anna Bründl, Jürgen Enninger, Sinem Gökser

Moderation: Jonas Leifert 

INFORMATIONEN

Spielort

schwere reiter Studio
Dachauer Str. 114
80636 München

Sprache

Barrierefreiheit

  • kostenlos / Eintritt frei

Alle Termine

Fr
16.10.
11:00–12:30

Biografien

Raphaela Bardutzky ist eine Autorin und Dramaturgin aus München. Ihre Stücke wurden u.a. am Burgtheater Wien, am Schauspiel Graz, am Theater Heidelberg, am Landestheater Linz und am Schauspiel Leipzig inszeniert. Ihr Drama Fischer Fritz wurde u.a. mit dem Publikumspreis für Neue Dramatik an den Münchner Kammerspielen ausgezeichnet und war 2022 Gewinnerstück bei den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin. Für den Theatertext Das Licht der Welt erhielt sie 2023 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Das Stück Altbau in zentraler Lage. Eine Schaueroper war nominiert für den Mühlheimer Dramatikpreis 2025. Ab Spielzeit 2025/26 ist Raphaela Bardutzky Hausautorin am Staatstheater Nürnberg. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen kuratiert sie außerdem die Lesereihe LIX, die vier Mal im Jahr im HochX stattfindet.

Anna Bründl hat Theaterwissenschaft, Romanistik und Geschichte in Berlin und München studiert. Sie arbeitete im Bereich Produktion und Hospitality für Internationale Festivals, wie SPIELART und DANCE in München, war von 2010 bis 2018 Künstlerische Mitarbeiterin in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und leitete dort das streetculture und springhouse Festival. Von 2019 bis 2021 war sie Dramaturgin und Projektleiterin der neuen Theaterallianz vier.ruhr in Mülheim an der Ruhr, gefolgt von einer Anstellung beim NRW Kultursekretariat als Dramaturgin für das Impulse Theater Festival 2023/24. Dort war sie insbesondere für die STADTPROJEKTE verantwortlich. Aktuell leitet sie als Geschäftsführerin und Programmkuratorin das Depot Köln, eine Spielstätte der Bühnen Köln für die Freie Szene und das Schauspiel Köln.

Jürgen Enninger beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Städte Räume, Strukturen und verlässliche Rahmenbedingungen für künstlerische und kreativwirtschaftliche Arbeit schaffen und dauerhaft sichern können. Seit August 2026 leitet er im Kulturreferat der Landeshauptstadt München den Betrieb der Jutierhalle im Kreativquartier. Zuvor war er Referent für Kultur, Welterbe und Sport in Augsburg sowie Leiter des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft in München. Seine beruflichen und akademischen Stationen führten ihn unter anderem nach Kanada, in die Niederlande und nach Hongkong. Diese internationale Perspektive prägt seinen Blick auf urbane Kulturpolitik und die Frage, was Städte bei der Entwicklung und Sicherung bezahlbarer Produktions-, Probe- und Freiräume voneinander lernen können. In seiner Arbeit verbindet er Kulturpolitik, Stadtentwicklung, Verwaltung und die Perspektiven der freien Szene. Sein besonderes Interesse gilt Modellen, die nicht nur Flächen zur Verfügung stellen, sondern künstlerische Arbeit tatsächlich ermöglichen. Sein kulturpolitischer Ausgangspunkt lautet: Kultur ist Infrastruktur.

Sinem Gökser studierte Geschichte und Kultur des Nahen und Mittleren Ostens, Turkologie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München. Über zehn Jahre verantwortete sie die Theater- und Literaturleitung der Pasinger Fabrik und gestaltete ein vielseitiges Programm sowie Festivals wie „Good News from Iran“, „Türkiye Reloaded“ und „Von Isartürken und Bosporusmünchnern“. Zum Abschluss initiierte sie die Themenwoche „Ist das Demokratie oder kann das weg?“. 2023 koordinierte sie für MAKKABI Deutschland die Eröffnungsfeierlichkeiten der 1. MAKKABI WinterGames in Ruhpolding – in enger Abstimmung mit der Israelitischen Kultusgemeinde München und dem Israelischen Generalkonsulat Südbayern. Seit Juni 2024 ist sie Verbundstelle der Münchner Kunsthochschulen (HFF, HMTM, AdBK) in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding. In diesem Pilotprojekt baut sie die systematische Zusammenarbeit der Häuser auf, entwickelt Konzepte und koordiniert Unterstützungsstrukturen für Diversität, Gleichstellung und Inklusion. Als Teil des Kompetenzteams Vielheit setzt sie sich für Repräsentation, Kommunikation und Vernetzung kultureller Akteurinnen in München ein. Zudem ist sie Sprecherin von „München ist Kultur“ und Vorstandsmitglied der Freien Szene München.

Weitere Produktionen

  • In einem von violett‑rosa Licht durchfluteten Raum liegen und sitzen drei Personen in einer performativen Szene. Eine Person trägt einen weinroten Trainingsanzug mit weißen Streifen und liegt ausgestreckt auf dem Boden. Zwei weitere Personen sitzen daneben, eine in schwarzer Kleidung, die andere in einem hellen Outfit. Hinter ihnen steht eine Backsteinwand, vor der lange, vertikale Fäden oder Stoffbahnen hängen, durch LED‑Lichtstäbe atmosphärisch beleuchtet.

    Stripping Bolero

    Rykena/Jüngst

    • Performance
    • Tanz
    • DE
    • DGS
    • EN
    09.10.
    • 20:00 - 21:10
    10.10.
    • 18:00 - 19:10
    09.10.
    • 20:00 - 21:10
    10.10.
    • 18:00 - 19:10

    Ein Stück voller Höhepunkte: Ausgehend von Maurice Ravels weltberühmtem Boléro begeben sich Rykena/Jüngst auf eine spielerisch-humorvolle Suche nach der Klimax. Tanz, Gebärdensprache und erotisches Storytelling verschmelzen zu einer vielschichtigen, sinnlichen Performance, die auf zugängliche Weise verführt und verzaubert.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Fr
    09.10.
    20:00–21:10
    Sa
    10.10.
    18:00–19:10

    Nachgespräch um 19:30 Uhr

    Stripping Bolero Rykena/Jüngst

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Alternative Sitzgelegenheiten
    • Audiodeskription
    • Bildstarke Veranstaltungen / ohne Sprache
    • Der Raum kann jederzeit verlassen werden
    • DGS
    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
    • Tastführung vor Vorstellungsbeginn
    • Übertitel
  • Eine Person steht mit weit ausgestreckten Armen, von hinten gesehen, und wird von einem intensiven blauen Licht angeleuchtet. Das Licht zeichnet die Konturen von Oberkörper und Haar klar nach, während der Hintergrund vollständig im Dunkel verschwindet. Die Szene wirkt wie ein Moment aus einer Performance, geprägt von starkem Kontrast und einer geheimnisvollen Atmosphäre.

    Giving back the Blessings

    Alina Belyagina

    • Performance
    • Tanz
    • DGS
    • ohne Sprache
    09.10.
    • 21:30 - 22:15
    09.10.
    • 21:30 - 22:15

    Alina Belyaginas Tanzperformance bewegt sich zwischen Clubnacht, Vogueing und Folk-Ritual. Eine choreographische Landschaft ohne Zentrum, die alles in einen fließenden Zustand versetzt: Körper, Licht, Sound, Bewegung, Gemeinschaft. Eröffnet wird ein Raum zwischen Widerstand und radikaler Hoffnung – mit dem Kreistanz Khorowod/Kolo als pulsierendem Finale.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Fr
    09.10.
    21:30–22:15

    Giving back the Blessings Alina Belyagina

    Spielort

    ZIRKA
    Dachauer Str.110c
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Bildstarke Veranstaltungen / ohne Sprache
    • Der Raum kann jederzeit verlassen werden
    • DGS
    • Rollstuhlgängig
  • Eine Person steht in einem dunklen, kuppelförmigen Raum aus dreieckigen Paneelen und macht einen Handstand. Sie trägt ein weißes Shirt, graue Hose und weiße Socken. Eine Hand stützt sich in einem Haufen dunkler Erde oder Kies auf einer weißen Fläche, die andere ruht in einer kleinen weißen Schubkarre, die ebenfalls mit Erde gefüllt ist. Das Licht fällt konzentriert auf die Person und die Materialien, wodurch ein starker Kontrast zum dunklen Hintergrund entsteht und die ungewöhnliche, performative Szene betont wird.

    Symbiosis

    Kolja Huneck und Luuk Brantjes

    • Performance
    • Zeitgenössischer Zirkus
    • ohne Sprache
    10.10.
    • 15:00 - 16:00
    11.10.
    • 18:00 - 19:00
    12.10.
    • 20:00 - 21:00
    10.10.
    • 15:00 - 16:00
    11.10.
    • 18:00 - 19:00
    12.10.
    • 20:00 - 21:00

    Zwei Zirkuskünstler, zwei Handschriften, ein Performance-Erlebnis. Symbiosis verbindet zeitgenössischen Zirkus und Objekttheater zu einem poetischen und politischen Dialog zwischen Mensch und Materie, der zeigt, wie fragil unsere Beziehung zur Umwelt ist. Das eigens entwickelte schwarze Kuppelzelt lädt das Publikum ein, in die surreal anmutende Atmosphäre des düsteren Raums einzutauchen.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Sa
    10.10.
    15:00–16:00
    So
    11.10.
    18:00–19:00
    Mo
    12.10.
    20:00–21:00

    Symbiosis Kolja Huneck und Luuk Brantjes

    Spielort

    Kuppelzelt
    Frei-Otto-Straße
    80797 München

    Barrierefreiheit

    • Bildstarke Veranstaltungen / ohne Sprache
    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
  • Auf einem Stück künstlichem Gras kniet eine Person auf allen vieren, trägt ein gemustertes Hemd und Jeans, das lange lockige Haar fällt nach unten. Hinter ihr sitzt eine zweite Person in schwarzem Shirt und Jeans, die eine große graue Wolfsmaske mit gelben Augen trägt. Eine Hand liegt auf dem Rücken der knienden Person. Der Hintergrund besteht aus einer schlichten weißen Wand, wodurch die inszenierte, körperbetonte Szene mit ihren Anspielungen auf Dominanz und Verwandlung besonders hervorsticht.

    Making of an Animal (UA)

    Quindell Orton

    • Performance
    • Tanz
    • EN
    10.10.
    • 20:00 - 21:00
    11.10.
    • 20:00 - 21:00
    10.10.
    • 20:00 - 21:00
    11.10.
    • 20:00 - 21:00

    Du Affe, du Schlange, du Hund. Wir brauchen Tiere und missbrauchen sie – auch, um anderen Menschen ihr Menschsein abzusprechen. Die Performance Making of an Animal erforscht die Abgründe der Animalisierung. Durch Bewegung, Video und Live-Sounddubbing werden Körper als faszinierend-unheimliche Zwischenformen von Mensch und Tier erfahrbar.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Sa
    10.10.
    20:00–21:00

    Premiere

    So
    11.10.
    20:00–21:00

    Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung

    Making of an Animal (UA) Quindell Orton

    Spielort

    HochX Theater und Live Art
    Entenbachstr.37
    81541 München

    Barrierefreiheit

    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • In einem atmosphärisch beleuchteten Innenraum sitzt eine Person an einem Tisch, der mit Werkzeugen und Materialien für Spitzen‑ oder Stickarbeiten bedeckt ist. Sie arbeitet konzentriert unter einer kleinen Tischlampe. Daneben steht eine zweite Person in einem roten Samtanzug mit weißem Rüschenkragen, der an Renaissance‑Kleidung erinnert. Hinter ihnen befinden sich zwei große Fenster, ein Heizkörper und weiße, drapiert hängende Stoffbahnen, die dem Raum eine zugleich industrielle und theatralische Stimmung verleihen.

    Die Fabrik der verlorenen Fäden

    Traummaschine Inc.

    • ab 8 Jahren
    • Theater
    • DE
    11.10.
    • 15:00 - 16:20
    12.10.
    • 09:00 - 10:20
    • 11:30 - 12:50
    11.10.
    • 15:00 - 16:20
    12.10.
    • 09:00 - 10:20
    • 11:30 - 12:50

    Auf dem heutigen Kreativquartier befand sich vor hundert Jahren die hochmoderne Spitzenwäschefabrik der jüdischen Unternehmerin Rosa Klauber. Traummaschine Inc. schickt das Publikum auf eine Reise in ihr Leben – ein sinnliches Theatererlebnis für Menschen ab 8 Jahren, das Geschichte greifbar macht.

    Tickets

    6€ - 25

    Alle Termine

    So
    11.10.
    15:00–16:20
    Mo
    12.10.
    09:00–10:20
    Mo
    12.10.
    11:30–12:50

    Die Fabrik der verlorenen Fäden Traummaschine Inc.

    Spielort

    PATHOS theater
    Dachauer Straße 110d
    80636 München

  • Ein stark beschädigter roter VW‑Käfer steht in einem dunklen Innenraum wie auf einer Bühne. Die Türen sind geöffnet, die Karosserie ist mit buntem Konfetti, Farbspritzern und Kratzern bedeckt. Durch den Bereich der Windschutzscheibe ragt ein Holzbrett, auf dem Dach steht ein Reifen mit einem Blumentopf darin. Vor dem Auto liegt ein rotes Warndreieck, umgeben von verstreutem Metallkonfetti und weiteren kleinen Objekten. Die Szene wirkt wie eine künstlerische Installation, die Zerstörung und Dekoration miteinander verbindet.

    Die Verwandlung

    Manuel Gerst

    • Performance
    • ohne Sprache
    13.10.
    • 20:00 - 21:00
    13.10.
    • 20:00 - 21:00

    Im Mittelpunkt dieses Happenings steht ein Käfer. Wie Gregor Samsa in Kafkas gleichnamiger Erzählung wird er auch hier zum Ziel von Aggression und Gewalt. Oder doch nicht? Das Publikum entscheidet selbst, wie weit es gehen will. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Apfel.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Di
    13.10.
    20:00–21:00

    Die Verwandlung Manuel Gerst

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • Eine Person steht in einem dunklen Wald zwischen kahlen Bäumen und trägt eine leuchtende Tiermaske mit gelben und violetten Konturen, die an ein Fuchs‑ oder Wolfsgesicht erinnert. Sie hat einen hellen, dicken Pullover und braune Handschuhe an und hält die Maske mit beiden Händen fest.

    Wood Wood Wood – Nothing’s ever good

    Christiane Huber

    • Theater
    • DE
    • EN
    • PL
    14.10.
    • 18:00 - 19:10
    15.10.
    • 20:00 - 21:10
    14.10.
    • 18:00 - 19:10
    15.10.
    • 20:00 - 21:10

    Der Białowieża-Wald zwischen Polen und Belarus ist Urwald, Biotop und bis heute Schauplatz extremer Gewalt. In der deutsch-polnischen Produktion Wood Wood Wood gehen vier Performer*innen der wechselvollen Geschichte dieses Gebiets an der EU-Außengrenze nach. Und mittendrin: ein DJ an seinem Pult, beschäftigt damit, Vergangenheiten und Gegenwarten zu loopen.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    18:00–19:10
    Do
    15.10.
    20:00–21:10

    Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung

    Wood Wood Wood – Nothing’s ever good Christiane Huber

    Spielort

    HochX Theater und Live Art
    Entenbachstr.37
    81541 München

    Barrierefreiheit

    • Audiodeskription
    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
    • Tastführung vor Vorstellungsbeginn
    • Übertitel
  • Julian Warner steht auf einer Bühne, singt kraftvoll in ein Mikrofon und spielt ein Hohner‑Concerto‑II‑Akkordeon. Mehrere Mikrofone sind um ihn herum platziert, vor ihm befindet sich ein Notenständer mit Blättern. Die Bühnenbeleuchtung hebt ihn deutlich vom dunklen Hintergrund ab, links ist eine helle Projektionsfläche zu erkennen.

    Der Soldat. Ein Übergangsritual

    Julian Warner

    • Musik
    • Performance
    • DE
    • EN
    • FR
    14.10.
    • 19:00 - 19:50
    15.10.
    • 18:00 - 18:50
    14.10.
    • 19:00 - 19:50
    15.10.
    • 18:00 - 18:50

    Ein Schwarzer Künstler erkennt, dass er zum Soldaten geworden ist. Doch ist Kulturkampf wirklich Krieg? Ausgehend von Frantz Fanon, antikolonialer Denker und Ikone des Schwarzen Widerstands, seziert Julian Warner den Rassismus der Gegenwart. Sprache, Akkordeon und Schlagwerk werden zu seinen Waffen in diesem tiefgründigen, bewegenden Solo.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    19:00–19:50

    Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung

    Do
    15.10.
    18:00–18:50

    Der Soldat. Ein Übergangsritual Julian Warner

    Spielort

    Kuppelzelt
    Frei-Otto-Straße
    80797 München

    Barrierefreiheit

    • Early Boarding
    • Klang- oder textstark
    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • Eine Person mit nassem, dunklem Haar ist in einer Nahaufnahme zu sehen. Das Gesicht ist großflächig mit goldfarbenem Glitter oder Metallic‑Pigment bedeckt, besonders um Augen, Stirn und Wangen. Eine Hand verdeckt teilweise Mund und Kinn, wodurch der Blick auf die schimmernde Textur und den intensiven Ausdruck fokussiert wird. Der Hintergrund ist dunkel und schlicht, was den goldenen Glanz und die intime, fast performative Stimmung der Aufnahme betont.

    Ya Te Yan Ya Min // Bizim Olan // Raub und Besitz // Is It Really Yours

    Dara Lalo, İrem Ekin & Sascha Malina Hoffmann

    • Theater
    • DE
    • EN
    • KUR
    • TR
    14.10.
    • 20:30 - 21:30
    16.10.
    • 18:00 - 19:00
    14.10.
    • 20:30 - 21:30
    16.10.
    • 18:00 - 19:00

    Hände hoch, das ist ein Überfall! Zwei Figuren planen einen Raubüberfall – doch schnell geht es um weit mehr als nur Geld. Raub und Besitz ist ein wilder Mix aus Songs, Stand-up, Agitprop und Video, der auf Türkisch, Kurdisch, Englisch und Deutsch fragt, wem hier eigentlich was gehört: Land, Sprache, Geld und Deutungshoheit.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    20:30–21:30

    Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung

    Fr
    16.10.
    18:00–19:00

    Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung

    Ya Te Yan Ya Min // Bizim Olan // Raub und Besitz // Is It Really Yours Dara Lalo, İrem Ekin & Sascha Malina Hoffmann

    Spielort

    PATHOS theater
    Dachauer Straße 110d
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • In einem dunklen Raum mit gemauerten Rundbögen stehen mehrere große, gebogene Projektionsflächen nebeneinander. Auf ihnen erscheinen rötlich getönte Bilder, die Szenen aus einer Werkstatt oder einem Arbeitsumfeld zeigen. Vor den Projektionen steht eine Person und gestikuliert in Richtung der Bilder, während Mikrofone und technische Geräte in der Nähe aufgestellt sind. Im Vordergrund sitzt Publikum, das die multimediale Präsentation verfolgt.

    Yoldaş – Frauen, die einander halten

    Nihan Devecioğlu

    • Musik
    • Theater
    • DE
    • TR
    15.10.
    • 20:00 - 21:15
    16.10.
    • 20:00 - 21:15
    15.10.
    • 20:00 - 21:15
    16.10.
    • 20:00 - 21:15

    BMW: ein Weltkonzern, der seinen Erfolg Arbeiterinnen wie Emine Ulusen, Evgenia Karakolidis und Anayurt Kırımli verdankt. Nihan Devecioğlu schafft einen Raum der Erinnerung: mit Musik und Video, auf Deutsch und Türkisch erzählt Yoldaş einfühlsam vom Fremd-Sein, von harter Arbeit und weiblicher Solidarität.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Do
    15.10.
    20:00–21:15

    Gemeinsames Gespräch im Anschluss an die Vorstellung

    Fr
    16.10.
    20:00–21:15

    Yoldaş – Frauen, die einander halten Nihan Devecioğlu

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Alternative Sitzgelegenheiten
    • Early Boarding
    • Klang- oder textstark
    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel