Wood Wood Wood – Nothing’s ever good untersucht die Geschichte des Białowieża-Waldes an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Der Wald ist, was wir in ihm sehen wollen: romantisches Idyll, Zufluchtsort – aber auch ein Ort von Widerstand und extremer Gewalt. Die Performer*innen folgen diesen Spuren und berichten von dem Schicksal der Juden*Jüdinnen und Partisan*innen während der deutschen Besatzung, von der Jagd auf Tier und Mensch sowie von der aktuellen Situation an dieser EU-Außengrenze. Die deutsch-polnische Produktion erschafft ein szenisch-akustisches Archiv, das von der Gewaltgeschichte dieser „Bloodlands“ und dem Wald als Rückzugsraum für Pflanzen, Tiere und Menschen erzählt. Und mittendrin: ein DJ an seinem Pult, beschäftigt damit, Vergangenheiten und Gegenwarten zu loopen.

Tickets

6€ - 36

Spielort

HochX Theater und Live Art
Entenbachstr.37
81541 München

Sprache

  • DE Deutsch
  • EN Englisch
  • PL Polnisch

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgängig
  • Übertitel

Alle Termine

Mi
14.10.
18:00–19:10
Do
15.10.
20:00–21:10

Credits

Konzept und Regie: Christiane Huber
Konzept, Dramaturgie und Text: Magda Kupryjanowicz, Sarah Israel
Text: Dana von Suffrin, Tatsiana Zamirovskaya
Bühne: Robert Keil
Kostüm: Pascale Martin
Performance: Małgorzata Biela, Amie Georgson Jammeh, Maria Hafner, Aleksandra Matlingiewicz
Sound: Marcin Lenarczyk
Komposition und Chorarrangements: Pola Dobler
Licht: Rainer Ludwig
Ton: Nicolas Brown
Künstlerische Produktion: Rat & Tat Kulturbüro
Künstlerische Assistenz: Eunjin Yoo
Fotos und Dokumentation: Sven Zellner

Produktion

Eine Produktion von Christiane Huber in Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München und das NS-Dokumentationszentrum München.

Biografien

Christiane Huber ist Künstlerin, Performerin und Regisseurin, deren künstlerische Praxis unterschiedliche Medien wie Theater, Performance, Sound, Installation und Film umfasst. Ihre aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit Grenzen, Krieg, Gewalt, Traumata und insbesondere mit den Lücken und Auslassungen in den Erzählungen derselben. Sie zeigte ihre Arbeiten u. a. in den Münchner Kammerspielen, dem Spielart Festival München, Tivoli/New York, DOK.Fest München, im Herzliya Museum Israel, NS-Dokumentationszentrum, Meridian-Galerie Peking und dem Kaaitheater Brüssel.

Content-Notes

Kriegsähnliche Geräusche.
Im Stück werden Rassismus, Antisemitismus, Fluchterfahrungen und Gewalt thematisiert. Dabei werden auch rassistische und antisemitische Texte zitiert.

Weitere Produktionen

  • In einem von violett‑rosa Licht durchfluteten Raum liegen und sitzen drei Personen in einer performativen Szene. Eine Person trägt einen weinroten Trainingsanzug mit weißen Streifen und liegt ausgestreckt auf dem Boden. Zwei weitere Personen sitzen daneben, eine in schwarzer Kleidung, die andere in einem hellen Outfit. Hinter ihnen steht eine Backsteinwand, vor der lange, vertikale Fäden oder Stoffbahnen hängen, durch LED‑Lichtstäbe atmosphärisch beleuchtet.

    Stripping Bolero

    Rykena/Jüngst

    • Performance
    • Tanz
    • DE
    • DGS
    • EN
    09.10.
    • 20:00 - 21:10
    10.10.
    • 18:00 - 19:10
    09.10.
    • 20:00 - 21:10
    10.10.
    • 18:00 - 19:10

    Ein Stück voller Höhepunkte: Ausgehend von Maurice Ravels weltberühmtem Boléro begeben sich Rykena/Jüngst auf eine spielerisch-humorvolle Suche nach dem Klimax. Tanz, Gebärdensprache und erotisches Storytelling verschmelzen zu einer vielschichtigen, sinnlichen Performance, die auf zugängliche Weise verführt und verzaubert.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Fr
    09.10.
    20:00–21:10
    Sa
    10.10.
    18:00–19:10

    Stripping Bolero Rykena/Jüngst

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Alternative Sitzgelegenheiten
    • Audiodeskription
    • Der Raum kann jederzeit verlassen werden
    • DGS
    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
    • Tastführung vor Vorstellungsbeginn
    • Übertitel
  • Eine Person steht mit weit ausgestreckten Armen, von hinten gesehen, und wird von einem intensiven blauen Licht angeleuchtet. Das Licht zeichnet die Konturen von Oberkörper und Haar klar nach, während der Hintergrund vollständig im Dunkel verschwindet. Die Szene wirkt wie ein Moment aus einer Performance, geprägt von starkem Kontrast und einer geheimnisvollen Atmosphäre.

    Giving back the Blessings

    Alina Belyagina

    • Performance
    • Tanz
    • ohne Sprache
    09.10.
    • 21:30 - 22:15
    09.10.
    • 21:30 - 22:15

    Alina Belyaginas Tanzperformance bewegt sich zwischen Clubnacht, Vogueing und Folk-Ritual. Eine choreographische Landschaft ohne Zentrum, die alles in einen fließenden Zustand versetzt: Körper, Licht, Sound, Bewegung, Gemeinschaft. Eröffnet wird ein Raum zwischen Widerstand und radikaler Hoffnung – mit dem Kreistanz Khorowod/Kolo als pulsierendem Finale.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Fr
    09.10.
    21:30–22:15

    Giving back the Blessings Alina Belyagina

    Spielort

    ZIRKA
    Dachauer Str.110c
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Der Raum kann jederzeit verlassen werden
    • Rollstuhlgängig
  • Eine Person steht in einem dunklen, kuppelförmigen Raum aus dreieckigen Paneelen und macht einen Handstand. Sie trägt ein weißes Shirt, graue Hose und weiße Socken. Eine Hand stützt sich in einem Haufen dunkler Erde oder Kies auf einer weißen Fläche, die andere ruht in einer kleinen weißen Schubkarre, die ebenfalls mit Erde gefüllt ist. Das Licht fällt konzentriert auf die Person und die Materialien, wodurch ein starker Kontrast zum dunklen Hintergrund entsteht und die ungewöhnliche, performative Szene betont wird.

    Symbiosis

    Kolja Huneck und Luuk Brantjes

    • Performance
    • Zeitgenössischer Zirkus
    • ohne Sprache
    10.10.
    • 15:00 - 16:00
    11.10.
    • 18:00 - 19:00
    12.10.
    • 20:00 - 21:00
    10.10.
    • 15:00 - 16:00
    11.10.
    • 18:00 - 19:00
    12.10.
    • 20:00 - 21:00

    Zwei Zirkuskünstler, zwei Handschriften, ein Performance-Erlebnis. Symbiosis verbindet zeitgenössischen Zirkus und Objekttheater zu einem poetischen und politischen Dialog zwischen Mensch und Materie, der zeigt, wie fragil unsere Beziehung zur Umwelt ist. Das eigens entwickelte schwarze Kuppelzelt lädt das Publikum ein, in die surreal anmutende Atmosphäre des düsteren Raums einzutauchen.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Sa
    10.10.
    15:00–16:00
    So
    11.10.
    18:00–19:00
    Mo
    12.10.
    20:00–21:00

    Symbiosis Kolja Huneck und Luuk Brantjes

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
  • Auf einem Stück künstlichem Gras kniet eine Person auf allen vieren, trägt ein gemustertes Hemd und Jeans, das lange lockige Haar fällt nach unten. Hinter ihr sitzt eine zweite Person in schwarzem Shirt und Jeans, die eine große graue Wolfsmaske mit gelben Augen trägt. Eine Hand liegt auf dem Rücken der knienden Person. Der Hintergrund besteht aus einer schlichten weißen Wand, wodurch die inszenierte, körperbetonte Szene mit ihren Anspielungen auf Dominanz und Verwandlung besonders hervorsticht.

    Making of an Animal (UA)

    Quindell Orton

    • Performance
    • Tanz
    • EN
    10.10.
    • 20:00 - 21:00
    11.10.
    • 20:00 - 21:00
    10.10.
    • 20:00 - 21:00
    11.10.
    • 20:00 - 21:00

    Du Affe, du Schlange, du Hund. Wir brauchen Tiere und missbrauchen sie – auch, um anderen Menschen ihr Menschsein abzusprechen. Die Performance Making of an Animal erforscht die Abgründe der Animalisierung. Durch Bewegung, Video und Live-Sounddubbing werden Körper als faszinierend-unheimliche Zwischenformen von Mensch und Tier erfahrbar.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Sa
    10.10.
    20:00–21:00

    Premiere

    So
    11.10.
    20:00–21:00

    Making of an Animal (UA) Quindell Orton

    Spielort

    HochX Theater und Live Art
    Entenbachstr.37
    81541 München

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
  • In einem atmosphärisch beleuchteten Innenraum sitzt eine Person an einem Tisch, der mit Werkzeugen und Materialien für Spitzen‑ oder Stickarbeiten bedeckt ist. Sie arbeitet konzentriert unter einer kleinen Tischlampe. Daneben steht eine zweite Person in einem roten Samtanzug mit weißem Rüschenkragen, der an Renaissance‑Kleidung erinnert. Hinter ihnen befinden sich zwei große Fenster, ein Heizkörper und weiße, drapiert hängende Stoffbahnen, die dem Raum eine zugleich industrielle und theatralische Stimmung verleihen.

    Die Fabrik der verlorenen Fäden

    Traummaschine Inc.

    • ab 8 Jahren
    • Theater
    • DE
    11.10.
    • 15:00 - 16:00
    12.10.
    • 09:00 - 10:00
    • 11:30 - 12:30
    11.10.
    • 15:00 - 16:00
    12.10.
    • 09:00 - 10:00
    • 11:30 - 12:30

    Auf dem heutigen Kreativquartier befand sich vor hundert Jahren die hochmoderne Spitzenwäschefabrik der jüdischen Unternehmerin Rosa Klauber. Traummaschine Inc. schickt das Publikum auf eine Reise in ihr Leben – ein sinnliches Theatererlebnis für Menschen ab 8 Jahren, das Geschichte greifbar macht.

    Tickets

    6€ - 25

    Alle Termine

    So
    11.10.
    15:00–16:00
    Mo
    12.10.
    09:00–10:00
    Mo
    12.10.
    11:30–12:30

    Die Fabrik der verlorenen Fäden Traummaschine Inc.

    Spielort

    Pathos Theater
    Dachauer Straße 110d
    80636 München

  • Ein stark beschädigter roter VW‑Käfer steht in einem dunklen Innenraum wie auf einer Bühne. Die Türen sind geöffnet, die Karosserie ist mit buntem Konfetti, Farbspritzern und Kratzern bedeckt. Durch den Bereich der Windschutzscheibe ragt ein Holzbrett, auf dem Dach steht ein Reifen mit einem Blumentopf darin. Vor dem Auto liegt ein rotes Warndreieck, umgeben von verstreutem Metallkonfetti und weiteren kleinen Objekten. Die Szene wirkt wie eine künstlerische Installation, die Zerstörung und Dekoration miteinander verbindet.

    Die Verwandlung

    Manuel Gerst

    • Performance
    • ohne Sprache
    13.10.
    • 20:00 - 21:00
    13.10.
    • 20:00 - 21:00

    Im Mittelpunkt dieses Happenings steht ein Käfer. Wie Gregor Samsa in Kafkas gleichnamiger Erzählung wird er auch hier zum Ziel von Aggression und Gewalt. Oder doch nicht? Das Publikum entscheidet selbst, wie weit es gehen will. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Apfel.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Di
    13.10.
    20:00–21:00

    Die Verwandlung Manuel Gerst

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • Julian Warner steht auf einer Bühne, singt kraftvoll in ein Mikrofon und spielt ein Hohner‑Concerto‑II‑Akkordeon. Mehrere Mikrofone sind um ihn herum platziert, vor ihm befindet sich ein Notenständer mit Blättern. Die Bühnenbeleuchtung hebt ihn deutlich vom dunklen Hintergrund ab, links ist eine helle Projektionsfläche zu erkennen.

    Der Soldat. Ein Übergangsritual

    Julian Warner

    • Musik
    • Performance
    • DE
    • EN
    • FR
    14.10.
    • 19:00 - 19:50
    15.10.
    • 18:00 - 18:50
    14.10.
    • 19:00 - 19:50
    15.10.
    • 18:00 - 18:50

    Ein Schwarzer Künstler erkennt, dass er zum Soldaten geworden ist. Doch ist Kulturkampf wirklich Krieg? Ausgehend von Frantz Fanon, antikolonialer Denker und Ikone des Schwarzen Widerstands, seziert Julian Warner den Rassismus der Gegenwart. Sprache, Akkordeon und Schlagwerk werden zu seinen Waffen in diesem tiefgründigen, bewegenden Solo.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    19:00–19:50
    Do
    15.10.
    18:00–18:50

    Der Soldat. Ein Übergangsritual Julian Warner

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
  • Eine Person mit nassem, dunklem Haar ist in einer Nahaufnahme zu sehen. Das Gesicht ist großflächig mit goldfarbenem Glitter oder Metallic‑Pigment bedeckt, besonders um Augen, Stirn und Wangen. Eine Hand verdeckt teilweise Mund und Kinn, wodurch der Blick auf die schimmernde Textur und den intensiven Ausdruck fokussiert wird. Der Hintergrund ist dunkel und schlicht, was den goldenen Glanz und die intime, fast performative Stimmung der Aufnahme betont.

    Ya Te Yan Ya Min // Bizim Olan // Raub und Besitz // Is It Really Yours

    Dara Lalo, İrem Ekin & Sascha Malina Hoffmann

    • Theater
    • DE
    • EN
    • KUR
    • TR
    14.10.
    • 20:30 - 21:30
    16.10.
    • 18:00 - 19:00
    14.10.
    • 20:30 - 21:30
    16.10.
    • 18:00 - 19:00

    Hände hoch, das ist ein Überfall! Zwei Figuren planen einen Raubüberfall – doch schnell geht es um weit mehr als nur Geld. Raub und Besitz ist ein wilder Mix aus Songs, Stand-up, Agitprop und Video, der auf Türkisch, Kurdisch, Englisch und Deutsch fragt, wem hier eigentlich was gehört: Land, Sprache, Geld und Deutungshoheit.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    20:30–21:30
    Fr
    16.10.
    18:00–19:00

    Ya Te Yan Ya Min // Bizim Olan // Raub und Besitz // Is It Really Yours Dara Lalo, İrem Ekin & Sascha Malina Hoffmann

    Spielort

    Pathos Theater
    Dachauer Straße 110d
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • In einem dunklen Raum mit gemauerten Rundbögen stehen mehrere große, gebogene Projektionsflächen nebeneinander. Auf ihnen erscheinen rötlich getönte Bilder, die Szenen aus einer Werkstatt oder einem Arbeitsumfeld zeigen. Vor den Projektionen steht eine Person und gestikuliert in Richtung der Bilder, während Mikrofone und technische Geräte in der Nähe aufgestellt sind. Im Vordergrund sitzt Publikum, das die multimediale Präsentation verfolgt.

    Yoldaş – Frauen, die einander halten

    Nihan Devecioğlu

    • Musik
    • Theater
    • DE
    • TR
    15.10.
    • 20:00 - 21:15
    16.10.
    • 20:00 - 21:15
    15.10.
    • 20:00 - 21:15
    16.10.
    • 20:00 - 21:15

    BMW: ein Weltkonzern, der seinen Erfolg Arbeiterinnen wie Emine Ulusen, Evgenia Karakolidis und Anayurt Kırımli verdankt. Nihan Devecioğlu schafft einen Raum der Erinnerung: mit Musik und Video, auf Deutsch und Türkisch erzählt Yoldaş einfühlsam vom Fremd-Sein, von harter Arbeit und weiblicher Solidarität.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Do
    15.10.
    20:00–21:15
    Fr
    16.10.
    20:00–21:15

    Yoldaş – Frauen, die einander halten Nihan Devecioğlu

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Alternative Sitzgelegenheiten
    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel