Giving back the Blessings bewegt sich zwischen Clubnacht, Folk-Ritual und industrieller Landschaft. Hier verschränken sich Vogue-Gesten, slawische Tanztraditionen und Alltagsbewegungen zu einer geteilten Choreografie ohne Zentrum. Der Klang geht der Bewegung voraus, wird zum gleichberechtigten Akteur, der den Raum durchdringt und formt. Im Nebel verlieren sich die Konturen der Körper, verschwimmen die Grenzen zwischen Performenden und Publikum. Alles ist im Fluss – Körper, Licht, Objekte, Klänge. Die Tanzperformance von Alina Belyagina schafft einen Raum zwischen Widerstand, Fürsorge und radikaler Hoffnung. Den Abschluss bildet ein Khorowod/Kolo, ein gemeinsamer Kreistanz, der zur Wahl einlädt: einsteigen, übertreiben oder am Rand verharren. Das Erbe zirkuliert als geteilte, chaotische Praxis.

Tickets

6€ - 36

Spielort

ZIRKA
Dachauer Str.110c
80636 München

Sprache

  • ohne Sprache

Barrierefreiheit

  • Der Raum kann jederzeit verlassen werden
  • Rollstuhlgängig

Alle Termine

Fr
09.10.
21:30–22:15

Credits

Konzept und Choreographie: Alina Belyagina
Tanz: Veronika Tikhonova, Daniela Hanelová, Tamara Briks, Camila Mos, Alina Belyagina
Sound: Dominik Lekavski
Licht: Rainer Ludwig
Dramaturgie: Kinga Szemessy
Movement Advisor: Camila Mos
Kostümdesign: Anya Chaika

Produktion

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem BLZT – Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Entstanden in Kooperation mit Lothringer 13 Halle, Schloss Bröllin, accueil studio K3 Tanzplan Hamburg.

      

Biografien

Alina Belyagina ist eine in München lebende Choreografin, Performerin und Vermittlerin. Geboren in der Ukraine und aufgewachsen zwischen Westsibirien und Berdytschiw, ist ihre künstlerische Praxis geprägt von Fragen der Verortung, Mehrsprachigkeit und feministischer Dramaturgie. Ihre Arbeiten verbinden Bewegung mit Sound, Text, Video, Mode und Post-Internet-Ästhetiken zu einer rohen, sinnlichen und politisch aufgeladenen Sprache. International gezeigt und gefördert, entwickelt sie Projekte zwischen München, Hamburg und Eindhoven.

Content-Notes

Es kommen laute Musik und Stroboskoplicht zum Einsatz. Dunkelheit und Bühnennebel können zu Desorientierung führen.
Immersive Situation: Das Publikum bewegt sich frei im Raum. Der Raum kann jederzeit verlassen und wieder betreten werden.
Sitzgelegenheiten können bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Produktionen

  • In einem von violett‑rosa Licht durchfluteten Raum liegen und sitzen drei Personen in einer performativen Szene. Eine Person trägt einen weinroten Trainingsanzug mit weißen Streifen und liegt ausgestreckt auf dem Boden. Zwei weitere Personen sitzen daneben, eine in schwarzer Kleidung, die andere in einem hellen Outfit. Hinter ihnen steht eine Backsteinwand, vor der lange, vertikale Fäden oder Stoffbahnen hängen, durch LED‑Lichtstäbe atmosphärisch beleuchtet.

    Stripping Bolero

    Rykena/Jüngst

    • Performance
    • Tanz
    • DE
    • DGS
    • EN
    09.10.
    • 20:00 - 21:10
    10.10.
    • 18:00 - 19:10
    09.10.
    • 20:00 - 21:10
    10.10.
    • 18:00 - 19:10

    Ein Stück voller Höhepunkte: Ausgehend von Maurice Ravels weltberühmtem Boléro begeben sich Rykena/Jüngst auf eine spielerisch-humorvolle Suche nach dem Klimax. Tanz, Gebärdensprache und erotisches Storytelling verschmelzen zu einer vielschichtigen, sinnlichen Performance, die auf zugängliche Weise verführt und verzaubert.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Fr
    09.10.
    20:00–21:10
    Sa
    10.10.
    18:00–19:10

    Stripping Bolero Rykena/Jüngst

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Alternative Sitzgelegenheiten
    • Audiodeskription
    • Der Raum kann jederzeit verlassen werden
    • DGS
    • Early Boarding
    • Rollstuhlgängig
    • Tastführung vor Vorstellungsbeginn
    • Übertitel
  • Eine Person steht in einem dunklen, kuppelförmigen Raum aus dreieckigen Paneelen und macht einen Handstand. Sie trägt ein weißes Shirt, graue Hose und weiße Socken. Eine Hand stützt sich in einem Haufen dunkler Erde oder Kies auf einer weißen Fläche, die andere ruht in einer kleinen weißen Schubkarre, die ebenfalls mit Erde gefüllt ist. Das Licht fällt konzentriert auf die Person und die Materialien, wodurch ein starker Kontrast zum dunklen Hintergrund entsteht und die ungewöhnliche, performative Szene betont wird.

    Symbiosis

    Kolja Huneck und Luuk Brantjes

    • Performance
    • Zeitgenössischer Zirkus
    • ohne Sprache
    10.10.
    • 15:00 - 16:00
    11.10.
    • 18:00 - 19:00
    12.10.
    • 20:00 - 21:00
    10.10.
    • 15:00 - 16:00
    11.10.
    • 18:00 - 19:00
    12.10.
    • 20:00 - 21:00

    Zwei Zirkuskünstler, zwei Handschriften, ein Performance-Erlebnis. Symbiosis verbindet zeitgenössischen Zirkus und Objekttheater zu einem poetischen und politischen Dialog zwischen Mensch und Materie, der zeigt, wie fragil unsere Beziehung zur Umwelt ist. Das eigens entwickelte schwarze Kuppelzelt lädt das Publikum ein, in die surreal anmutende Atmosphäre des düsteren Raums einzutauchen.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Sa
    10.10.
    15:00–16:00
    So
    11.10.
    18:00–19:00
    Mo
    12.10.
    20:00–21:00

    Symbiosis Kolja Huneck und Luuk Brantjes

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
  • Auf einem Stück künstlichem Gras kniet eine Person auf allen vieren, trägt ein gemustertes Hemd und Jeans, das lange lockige Haar fällt nach unten. Hinter ihr sitzt eine zweite Person in schwarzem Shirt und Jeans, die eine große graue Wolfsmaske mit gelben Augen trägt. Eine Hand liegt auf dem Rücken der knienden Person. Der Hintergrund besteht aus einer schlichten weißen Wand, wodurch die inszenierte, körperbetonte Szene mit ihren Anspielungen auf Dominanz und Verwandlung besonders hervorsticht.

    Making of an Animal (UA)

    Quindell Orton

    • Performance
    • Tanz
    • EN
    10.10.
    • 20:00 - 21:00
    11.10.
    • 20:00 - 21:00
    10.10.
    • 20:00 - 21:00
    11.10.
    • 20:00 - 21:00

    Du Affe, du Schlange, du Hund. Wir brauchen Tiere und missbrauchen sie – auch, um anderen Menschen ihr Menschsein abzusprechen. Die Performance Making of an Animal erforscht die Abgründe der Animalisierung. Durch Bewegung, Video und Live-Sounddubbing werden Körper als faszinierend-unheimliche Zwischenformen von Mensch und Tier erfahrbar.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Sa
    10.10.
    20:00–21:00

    Premiere

    So
    11.10.
    20:00–21:00

    Making of an Animal (UA) Quindell Orton

    Spielort

    HochX Theater und Live Art
    Entenbachstr.37
    81541 München

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
  • In einem atmosphärisch beleuchteten Innenraum sitzt eine Person an einem Tisch, der mit Werkzeugen und Materialien für Spitzen‑ oder Stickarbeiten bedeckt ist. Sie arbeitet konzentriert unter einer kleinen Tischlampe. Daneben steht eine zweite Person in einem roten Samtanzug mit weißem Rüschenkragen, der an Renaissance‑Kleidung erinnert. Hinter ihnen befinden sich zwei große Fenster, ein Heizkörper und weiße, drapiert hängende Stoffbahnen, die dem Raum eine zugleich industrielle und theatralische Stimmung verleihen.

    Die Fabrik der verlorenen Fäden

    Traummaschine Inc.

    • ab 8 Jahren
    • Theater
    • DE
    11.10.
    • 15:00 - 16:00
    12.10.
    • 09:00 - 10:00
    • 11:30 - 12:30
    11.10.
    • 15:00 - 16:00
    12.10.
    • 09:00 - 10:00
    • 11:30 - 12:30

    Auf dem heutigen Kreativquartier befand sich vor hundert Jahren die hochmoderne Spitzenwäschefabrik der jüdischen Unternehmerin Rosa Klauber. Traummaschine Inc. schickt das Publikum auf eine Reise in ihr Leben – ein sinnliches Theatererlebnis für Menschen ab 8 Jahren, das Geschichte greifbar macht.

    Tickets

    6€ - 25

    Alle Termine

    So
    11.10.
    15:00–16:00
    Mo
    12.10.
    09:00–10:00
    Mo
    12.10.
    11:30–12:30

    Die Fabrik der verlorenen Fäden Traummaschine Inc.

    Spielort

    Pathos Theater
    Dachauer Straße 110d
    80636 München

  • Ein stark beschädigter roter VW‑Käfer steht in einem dunklen Innenraum wie auf einer Bühne. Die Türen sind geöffnet, die Karosserie ist mit buntem Konfetti, Farbspritzern und Kratzern bedeckt. Durch den Bereich der Windschutzscheibe ragt ein Holzbrett, auf dem Dach steht ein Reifen mit einem Blumentopf darin. Vor dem Auto liegt ein rotes Warndreieck, umgeben von verstreutem Metallkonfetti und weiteren kleinen Objekten. Die Szene wirkt wie eine künstlerische Installation, die Zerstörung und Dekoration miteinander verbindet.

    Die Verwandlung

    Manuel Gerst

    • Performance
    • ohne Sprache
    13.10.
    • 20:00 - 21:00
    13.10.
    • 20:00 - 21:00

    Im Mittelpunkt dieses Happenings steht ein Käfer. Wie Gregor Samsa in Kafkas gleichnamiger Erzählung wird er auch hier zum Ziel von Aggression und Gewalt. Oder doch nicht? Das Publikum entscheidet selbst, wie weit es gehen will. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Apfel.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Di
    13.10.
    20:00–21:00

    Die Verwandlung Manuel Gerst

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • Eine Person steht in einem dunklen Wald zwischen kahlen Bäumen und trägt eine leuchtende Tiermaske mit gelben und violetten Konturen, die an ein Fuchs‑ oder Wolfsgesicht erinnert. Sie hat einen hellen, dicken Pullover und braune Handschuhe an und hält die Maske mit beiden Händen fest.

    Wood Wood Wood – Nothing’s ever good

    Christiane Huber

    • Theater
    • DE
    • EN
    • PL
    14.10.
    • 18:00 - 19:10
    15.10.
    • 20:00 - 21:10
    14.10.
    • 18:00 - 19:10
    15.10.
    • 20:00 - 21:10

    Der Białowieża-Wald zwischen Polen und Belarus ist Urwald, Biotop und bis heute Schauplatz extremer Gewalt. In der deutsch-polnischen Produktion Wood Wood Wood gehen vier Performer*innen der wechselvollen Geschichte dieses Gebiets an der EU-Außengrenze nach. Und mittendrin: ein DJ an seinem Pult, beschäftigt damit, Vergangenheiten und Gegenwarten zu loopen.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    18:00–19:10
    Do
    15.10.
    20:00–21:10

    Wood Wood Wood – Nothing’s ever good Christiane Huber

    Spielort

    HochX Theater und Live Art
    Entenbachstr.37
    81541 München

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • Julian Warner steht auf einer Bühne, singt kraftvoll in ein Mikrofon und spielt ein Hohner‑Concerto‑II‑Akkordeon. Mehrere Mikrofone sind um ihn herum platziert, vor ihm befindet sich ein Notenständer mit Blättern. Die Bühnenbeleuchtung hebt ihn deutlich vom dunklen Hintergrund ab, links ist eine helle Projektionsfläche zu erkennen.

    Der Soldat. Ein Übergangsritual

    Julian Warner

    • Musik
    • Performance
    • DE
    • EN
    • FR
    14.10.
    • 19:00 - 19:50
    15.10.
    • 18:00 - 18:50
    14.10.
    • 19:00 - 19:50
    15.10.
    • 18:00 - 18:50

    Ein Schwarzer Künstler erkennt, dass er zum Soldaten geworden ist. Doch ist Kulturkampf wirklich Krieg? Ausgehend von Frantz Fanon, antikolonialer Denker und Ikone des Schwarzen Widerstands, seziert Julian Warner den Rassismus der Gegenwart. Sprache, Akkordeon und Schlagwerk werden zu seinen Waffen in diesem tiefgründigen, bewegenden Solo.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    19:00–19:50
    Do
    15.10.
    18:00–18:50

    Der Soldat. Ein Übergangsritual Julian Warner

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
  • Eine Person mit nassem, dunklem Haar ist in einer Nahaufnahme zu sehen. Das Gesicht ist großflächig mit goldfarbenem Glitter oder Metallic‑Pigment bedeckt, besonders um Augen, Stirn und Wangen. Eine Hand verdeckt teilweise Mund und Kinn, wodurch der Blick auf die schimmernde Textur und den intensiven Ausdruck fokussiert wird. Der Hintergrund ist dunkel und schlicht, was den goldenen Glanz und die intime, fast performative Stimmung der Aufnahme betont.

    Ya Te Yan Ya Min // Bizim Olan // Raub und Besitz // Is It Really Yours

    Dara Lalo, İrem Ekin & Sascha Malina Hoffmann

    • Theater
    • DE
    • EN
    • KUR
    • TR
    14.10.
    • 20:30 - 21:30
    16.10.
    • 18:00 - 19:00
    14.10.
    • 20:30 - 21:30
    16.10.
    • 18:00 - 19:00

    Hände hoch, das ist ein Überfall! Zwei Figuren planen einen Raubüberfall – doch schnell geht es um weit mehr als nur Geld. Raub und Besitz ist ein wilder Mix aus Songs, Stand-up, Agitprop und Video, der auf Türkisch, Kurdisch, Englisch und Deutsch fragt, wem hier eigentlich was gehört: Land, Sprache, Geld und Deutungshoheit.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Mi
    14.10.
    20:30–21:30
    Fr
    16.10.
    18:00–19:00

    Ya Te Yan Ya Min // Bizim Olan // Raub und Besitz // Is It Really Yours Dara Lalo, İrem Ekin & Sascha Malina Hoffmann

    Spielort

    Pathos Theater
    Dachauer Straße 110d
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel
  • In einem dunklen Raum mit gemauerten Rundbögen stehen mehrere große, gebogene Projektionsflächen nebeneinander. Auf ihnen erscheinen rötlich getönte Bilder, die Szenen aus einer Werkstatt oder einem Arbeitsumfeld zeigen. Vor den Projektionen steht eine Person und gestikuliert in Richtung der Bilder, während Mikrofone und technische Geräte in der Nähe aufgestellt sind. Im Vordergrund sitzt Publikum, das die multimediale Präsentation verfolgt.

    Yoldaş – Frauen, die einander halten

    Nihan Devecioğlu

    • Musik
    • Theater
    • DE
    • TR
    15.10.
    • 20:00 - 21:15
    16.10.
    • 20:00 - 21:15
    15.10.
    • 20:00 - 21:15
    16.10.
    • 20:00 - 21:15

    BMW: ein Weltkonzern, der seinen Erfolg Arbeiterinnen wie Emine Ulusen, Evgenia Karakolidis und Anayurt Kırımli verdankt. Nihan Devecioğlu schafft einen Raum der Erinnerung: mit Musik und Video, auf Deutsch und Türkisch erzählt Yoldaş einfühlsam vom Fremd-Sein, von harter Arbeit und weiblicher Solidarität.

    Tickets

    6€ - 36

    Alle Termine

    Do
    15.10.
    20:00–21:15
    Fr
    16.10.
    20:00–21:15

    Yoldaş – Frauen, die einander halten Nihan Devecioğlu

    Spielort

    schwere reiter Halle
    Dachauer Str. 114
    80636 München

    Barrierefreiheit

    • Alternative Sitzgelegenheiten
    • Rollstuhlgängig
    • Übertitel